Heute nehmen zu viele Menschen ihren Körper erst wahr, wenn er laut aufschreit. Dann hat sich evtl. schon einiges manifestiert. Medizinisch ausgedrückt – chronisch. Oder er hat an den systemischen „Sollbruchstellen“ Schaden genommen. Dieses kann von Herzinfarkt, Schlaganfall, Burnout, ja, auch ADHS, Magengeschwür, und inzwischen erschreckend häufig, eine Autoimmunerkrankung sein. Dieses ist nur eine kleine Reihe möglicher Folgen der „Schwerhörigkeit“ gegenüber unserem Körper.
Wir sollten nicht darauf warten, dass der Körper laut wird. Manche der Folgen sind nicht reparabel.
Vielleicht erschreckst Du bei dieser kleinen Liste, denn DU kennst schon einiges davon. Der Körper flüstert, bevor er schreit. Diese leise Stimme haben wir verlernt ernst zu nehmen. Und ja, wir leben in einer lauten Welt. Sekündlich prasseln Informationen und Bilder auf unsere Wahrnehmung, auf unsere Sinne, das Gehirn, ein. Das inzwischen geflügelte Wort „Ich muss erst mal runterkommen“, dürfte Dir geläufig sein.
Hier sind sieben typische Signale des Körpers, die darum bitten, ernst genommen zu werden:
1. Unerklärliche Müdigkeit
Müdigkeit ist nicht immer nur körperliche Erschöpfung. Manchmal zeigt sie, dass unser Leben nicht mehr im Einklang mit unseren inneren Bedürfnissen steht. Vielleicht kennst Du das: Urlaub und man fühlt sich, trotz Stand, Wellness und toller Umgebung abgeschlagen und müde. Obwohl ich nur „faul“ in der Sonne oder am Pool lag.
Die aufgestaute Anstrengung, ohne ausreichende Erholung, greift nun Raum.
Der Körper fordert Pause. Oder Veränderung.
2. Wiederkehrende Verspannungen
Natürlich gibt es Verspannungen, die auf eine einseitige Körperbelastung oder Haltung basieren. Da hilft Ausgleichssport auch nur bedingt, bringt aber etwas Entlastung.
Allerdings sind z.B. Nacken und Schultern häufige Speicherorte für Stress.
Wenn Verspannungen immer wieder auftreten, kann der Körper darauf hinweisen, dass Du zu viel Verantwortung trägst. Vielleicht sogar Verantwortlichkeiten, für die Du gar nicht zuständig bist. Aber Du trägst, erträgst sie, geduldig. Vielleicht schon seit Jahren.
3. Bauchgefühle
Der Bauch wird oft als „zweites Gehirn“ bezeichnet. Ich gehe einen Schritt weiter. Der Bauch ist intelligenter als das Hirn. Beide haben auch hervorragende Kommunikationssysteme miteinander. Im Zusammenspiel wird ein schützendes, bewahrendes System daraus. Vergessen wir nie: Unser Körper, unser Geist, Seele, haben nur ein Interesse: Leben – Gleichgewicht und Gesundheit.
Viele Menschen spüren intuitiv:
- was sich richtig anfühlt
- was nicht gut für sie ist
Diese Signale sind ein wichtiger Teil der Körperkommunikation. Hier spielen Frequenzen und deren Schwingungen eine Rolle. Unsere feinen Antennen nehmen sie wahr. Diese wurden uns zum Teil gezielt abtrainiert. Das Wissen um diese Schwingungen und deren Auswirkungen wurde zu Herrschaftswissen erklärt. Jemanden „nicht riechen können“, oder besonders anziehend finden, kennen wir alle. Wenn Du lange Zeit, manchmal auch nur kurze, mit Menschen oder Umständen umgehst, die Dir nicht behagen, hat das Folgen für Dein System. Wenn Du das nur schwer ändern kannst, ist eine Methode wichtig, jetzt damit umzugehen.
Und… es ist völlig in Ordnung keinen Kollegen/Kollegin/Kunden/Patienten/Vorgesetzten als „gar nicht gut für mich“ zu empfinden. Dieses negieren und mit dem Totschlagargument „Dass muss man professionell sehen“, ist das systemische Unbehagen nicht weg und Lösung nicht gegeben.
4. Innere Unruhe
„Eigentlich wollte ich das nicht…. Wer kennt diesen Satz nicht. Ich habe schon eine Unruhe in mir, wenn ich mich mit einer Freundin zum joggen treffe. Ich hasse joggen. Wenn ich nur an den nächsten Treff denke, kribbelt alles in mir.
Wenn wir gegen unsere inneren Werte leben, entsteht oft ein Gefühl von Unruhe.
Der Körper signalisiert: Etwas stimmt nicht mehr mit deinem inneren Gleichgewicht.
5. Emotionale Reaktionen ohne klaren Grund
Plötzliche Traurigkeit oder Wut können Hinweise auf tiefer liegende Themen sein. Der Körper versucht manchmal, unverarbeitete Emotionen sichtbar zu machen.
Da kann es dann passieren, dass ich unvermittelt heule wie ein Schlosshund. Oder plötzlich ungenießbar werde. Ohne einen wirklichen Anlass bewusst zuzuordnen. Da gärt ein Thema vielleicht schon lange zeit ih Dir.
6. Wiederkehrende Schmerzen
Chronische Schmerzen haben oft mehrere Ebenen. Eine Odyssee der Facharztpraxen hat ergeben, dass sie nichts finden. Weder per bildgebenden Anamnesen, noch mit Laborwerten. Diagnose: ideopatisches Syndrom – auf gut Deutsch: wir haben keine Ahnung.
Neben der körperlichen Ebene kann also auch eine emotionale Dimension beteiligt sein. Jetzt wird leicht mit Schmerzpillen und Psychosomatik agiert. Gründe unbekannt, Therapie nicht vorhanden.
7. Das Gefühl, sich selbst verloren zu haben
Viele Menschen beschreiben irgendwann ein Gefühl von innerer Leere.
Der Körper sendet dann oft viele kleine Signale gleichzeitig. Wenn sich viele dieser Baustellen der Nichtkommunikation mit dem eigenen Körper ansammeln, kann es schon ein Wust sein, der im ersten Moment nicht zu durchschauen ist.
Es ist eine Einladung, wieder Kontakt zu sich selbst aufzunehmen.
Wie Zelldialog helfen kann
Der Zelldialog unterstützt Dich dabei,
- Körpersignale bewusst wahrzunehmen
- emotionale Botschaften zu verstehen
- wieder Vertrauen in die eigene Intuition zu entwickeln
Es geht nicht darum, Symptome zu bekämpfen. Das ist heute Geschäftsmodell und ein Milliardenmarkt. Von Schmerzpille bis Einschlafspray.
Sondern darum, ihre Bedeutung zu verstehen und gangbare Auswege zu erkennen.
Fazit
Dein Körper spricht jeden Tag mit Dir.
Durch Empfindungen. Gefühle. Signale.
Wenn Du lernst zuzuhören, kann sich etwas verändern:
Du beginnst, Dein Leben wieder mehr aus Deiner inneren Wahrheit heraus zu gestalten.
Ja, es gibt Deine Wahrheit und Du hast ein recht darauf
Der Zelldialog ist eine Möglichkeit, diesen Weg zu öffnen.